Wasser
In den 1980er und 1990er Jahren wurden vom Bundesamt für Strahlenschutz an über
2.000 Messorten in der gesamten Bundesrepublik Deutschland Trinkwasserproben entnommen
und die Radonaktivitätskonzentration bestimmt. Die kartographische Darstellung der Ergebnisse erfolgte in Form
arithmetischer Kreismittelwerte für die gesamte Bundesrepublik Deutschland. Deutlich lassen sich Gebiete
erkennen, in denen gehäuft erhöhte Radonkonzentrationen im Trinkwasser auftreten, so beispielsweise im
Erzgebirge, im nordöstlichen Bayern (Fichtelgebirge, Oberpfalz, Bayerischer Wald)
oder in Teilen von Rheinland-Pfalz (Gegend um Bad Kreuznach). Bei der Interpretation ist jedoch zu berücksichtigen,
dass aus zahlreichen Kreisen lediglich ein oder zwei Ergebnisse vorliegen, die nicht zwangsläufig für den gesamten
Kreis repräsentativ sein müssen.
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