Datenbasis und Regionalisierung
Die Radonaktivitätskonzentration in der Bodenluft wurde in 1 m Tiefe gemessen (s. Radonmessung
in der Bodenluft). Datenbasis der Karte bilden mehr als 4.000 repräsentative Messorte in der gesamten Bundesrepublik
Deutschland. Die Messortverteilung wurde auf die Variabilität der Geologie abgestimmt. Gebiete mit
erwartungsgemäß erhöhten Radonkonzentrationen und großer geologischer Variabilität wurden dichter,
Regionen mit großflächig einheitlicher Geologie weniger dicht beprobt.
Eine flächendeckende Schätzung der Radonkonzentration in der Bodenluft erfolgte durch eine invers
abstandsgewichtete Interpolation zwischen drei Messorten innerhalb generalisierter geologischen
Einheiten auf der Basis eines regelmäßigen Rasters von 3 km. Dadurch ist es möglich, die Grenzen
geologischer Einheiten festzulegen und lithologisch bzw. stratigraphisch homogene Bereiche voneinander
zu unterscheiden. Dies äußert sich in "scharfen" Abstufungen in der Karte, wie sie jedoch auch in der Natur vorkommen.
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